Der Aufbau der Ausstellung - Vernissage

Der Aufbau der Ausstellung wurde sehr intensiv vom deutschen Team vorbereitet. Insbesondere der Wahlpflichtkurs hatte großen Anteil an den Vorbereitungen. Am 12.03.13 erfolgte in Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern ds Hängen der Kunstwerke. Es galt, die Bilder von Martina Staudenherz, Aude Cornier und France Schwieder ins rechte Licht zu setzen. Bereits hier kam es, ähnlich wie bei den vorangegangenen Treffen in Frankreich und Österreich, zum intensiven Austausch über Techniken, Methoden, Gestaltungsentscheidungen, Farbwahl und Aussageabsichten. Insbesondere das Weitervermitteln an die Schüler wurde diskutiert und neue Möglichkeiten, Kunst als Sprache zu verstehen, gesucht. Die bevorstehende Vernissage galt wiederum als Höhepunkt, da sie etwas Besonderes für Kunstinteressierte der Region und natürlich die Kollegen und SchülerInnen des Hansa-Gymnasiums sein würde.

Kunst vor dem Original zu besichtigen war eine Zielsetzung, die wir mit dem Comenius-Projekt verfolgen wollten. Das Betrachten von Originalen, dem pastosen Farbauftrag – das alles diente dem genussvollen Erleben, wird für SchülerInnen und andere Besucher greifbar und schult das künstlerische Feingefühl. Nach der Besichtigung der Ausstellung standen die Künstler für Fragen bereit, die SchülerInnen hatten die Chance, zu Techniken, Ideen und Intentionen ihre Neugier zu stillen. Berührungsängste wurden schnell abgebaut durch die Preisgabe ganz persönlicher Sichtweisen und Erlebnisse, ein Schildern von Emotionen hinsichtlich der Entstehung einiger Werke.

Am Abend der Vernissage waren alle Vorbereitungen getroffen und die Ausstellung konnte offiziell vom Schulleiter Thomas Janke eröffnet werden. Hauptaugenmerk wurde auf die europäische Zusammenarbeit im Rahmen der COMENIUS-Schulpartnerschaft gelegt. Die Zielsetzung, den Schülern eine Möglichkeit zu eröffnen, europäische Künstler und ihre Werke kennenzulernen und damit Kunstgenuss zu bieten, wurde mit der Ausstellungseröffnung bereits erfüllt. Der Projekttitel „Bilder sprechen lassen – Nationen verbinden“wurde erneut zum Leben erweckt. Die musikalische Umrahmung durch das Streichquintett der Schule und die kulinarischen Köstlichkeiten aus eigener Küche ließen alle Gäste und Besucher einen unvergesslichen Abend erleben.